Die Ultraschalldiagnostik

Mit dem Ultraschall haben wir eine Untersuchung, die uns seit ca. 1970 zur Verfügung steht und mit der man inzwischen mit wenig Aufwand, schmerzlos und ungefährlich, in den Körper hinein sehen kann, eine bildgebende Untersuchung, die zunächst nur die Schwangerschaft betraf und inzwischen aus der Medizin, auch aus der Gynäkologie, nicht mehr wegzudenken ist. Wo man früher, bei begründetem Krankheitsverdacht, den Bauch aufgeschneiden musste, lassen sich heute durch die Ultraschalldiagnostik solche und viele andere unnötige Operationen vermeiden. Andererseits können wir mit der Ultraschalldiagnostik viele Krankheiten früher erkennen, notwendige Eingriffe früher, schonender und erfolgreicher vornehmen, besser behandeln.

Was bedeutet B-Bild-Verfahren?

Das übliche Verfahren, wie Sie es u. U. schon seit Jahren aus der Schwangerenbetreuung kennen: Umrisse, Weichteile, Organe, Gefäße, Hohlräume und Flüssigkeiten werden in zwei Ebenen fernsehgerecht dargestellt. Wir sehen ein kindliches Gesicht von der Seite, im Profil. Ein Beispiel finden Sie unten. Dieses seit Jahren bewährte Verfahren setzen wir hier ein, z.B.

  • zur Früherkennung,
  • bei gynäkologischen Erkrankungen,
  • bei Erkrankungen der Brust,
  • in der Schwangerschaft und
  • bei Erkrankungen der Niere

3-D-Verfahren

Hier wird ein Block, ein Volumen, im Ultraschallgerät virtuell gespeichert und bearbeitet. Darin wird eine dritte Ebene dargestellt, so als würde man diesen Block durchschneiden und aufklappen. Beispiel: Wir sehen unter die Haut, als würden die tieferen Schalen einer Zwiebel plastisch vor uns liegen.

4-D-Verfahren

Hier wird, wie über ein Fernglas, die dritte Ebene betrachtet. Beispiel: Wir sehen einem Kind von vorn ins Gesicht.

Flow-Messung

Es handelt sich um ein spezielles Ultraschall-Verfahren, heute schon in Farbe, bei dem Blutflüsse sichtbar und gemessen werden. Beispiel: Wir messen die Durchblutung der Nabelschnur (d.h. die Ernährung eines noch ungeborenen Kindes) oder die Blutversorgung eines Tumors (Krebs ist gewöhnlich stark durchblutet).

Angio- und Power-Mode

Die Gesamt-Durchblutung eines Organs, eines Tumors oder eines Gewebes wird gemessen.

Ultraschallgestützte Eingriffe

Ein Narkose-Risiko oder eine Strahlenbelastung durch Röntgen entfällt dabei.

    • Bei laufendem Ultraschall-Bild lässt sich millimetergenau punktieren
    • Bei Zysten in der Brust: Da muss nicht mehr geschnitten werden; es bleiben nach solchen Punktionen keine Narben.

Wir bieten auch folgende ambulante Eingriffe an:

  • Punktion von Zysten der Brust
  • Fruchtwasserpunktion (Amniocentese)
  • Die Überprüfung der Eileiter auf Durchgängigkeit (medizinisch: HysteroSalpingoSonoGraphie, HSSG) innerhalb einer Kinderwunschbehandlung
  • Die Entfernung eines IUP oder eine Intrauterinen Kette ohne Faden. Per Ultraschall wird das Teil lokalisiert und nach örtlicher Betäubung mit einem Spezialgerät entfernt.

Viele Zysten in der Brust

Ein Brustkrebs
3-D-Verfahren

Ein ungeborenes Kind im Profil

Ein ungeborenes Kind, 4-D-Ansicht

 

Eine Zyste am Eierstock     

Ein IUP – optimale Lage

   

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Dr. med. Klaus Günterberg
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